baurconsult.com //
07.04.2021

Ebensfeld - Kläranlage wird zukunftssicher

Wirtschaftlich, zukunftssicher und nachhaltig soll die Ebensfelder Kläranlage werden und zudem – bisher Ziel der Bayerischen Staatsregierung, irgendwann wohl gesetzliches Muss – die Voraussetzungen bieten, dass der Klärschlamm auch thermisch verwertet werden kann.

Der Laie sieht äußerlich, dass die Anlage in die Jahre gekommen ist, der Fachmann unterstreicht dies mit ökologischen Fakten sowie in Euro und Cent. Die Ebensfelder Kläranlage genügt nicht mehr modernen Ansprüchen. Bei der Sitzung des Gemeinderates stand jüngst das umfassende „Fitmachen“ der Kläranlage auf dem Plan.
Dipl.-Ing. Matthias Kraft von BAURCONSULT Architekten Ingenieure erläuterte die Ergebnisse seiner Studie. Zunächst schilderte er die Situation in der bestehenden Kläranlage, in der jährlich rund 6000 Kubikmeter Schlamm anfallen. Der Trockensubstanz-Anteil des Schlamms, der an die Landwirtschaft abgegeben wird, beträgt derzeit rund zwei bis zweieinhalb Prozent. Die ökologisch und ökonomisch sinnvolle Modernisierung umfasst zwei Stufen, wie der Planer deutlich machte. Die erste Stufe beinhaltet die Entfernung der Phosphorverbindungen aus dem Abwasser durch den Bau einer sogenannten Fällmittel-Dosierstation, die rund 50 000 Euro kostet.
Quelle Obermain-Tagblatt // Mario Deller

Weiterlesen unter: obermain.de

nach oben