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Projektbeschreibung
Grundschule an der Lessingstraße Ingolstadt

Projekttitel:

Grundschule an der Lessingstraße Ingolstadt

Ersatzneubau Gotthold-Ephraim-Lessing Grundschule - Pilotprojekt Inklusion

Auftraggeber:

Stadt Ingolstadt Hochbauamt

Leistungen:

Architektur, Betriebsoptimierung, Elektro + Datentechnik, Landschaftsplanung, Mess- + Steuer- + Regeltechnik, Objektüberwachung, Sanitär + Wärme + Kälte + Klima, Tragwerksplanung

Projektbeschreibung:

Allgemeine Beschreibung: Die Erweiterung der Grundschule an der Lessingstraße in Ingolstadt erfolgt als Neubau in einer Massivkonstruktion, der sich an die Längsseite des Bestandsgebäudes anschließt. Das zweistöckige Gebäude mit zusätzlicher Teilunterkellerung hat eine Grundfläche von ca. 71 x 30 m und eine maximale Firsthöhe ca. 12,0 m, gemessen am Eingang des KG. Das ebene Gelände verspringt im Übergang Nord- zur Westseite, wodurch die Bodenplatte des KG der Westseite auf Niveau des angrenzenden Geländes liegt. Baukonstruktion: Ausführung des Schulgebäudes erfolgt als Massivkonstruktion in Stahlbeton. Die Stahlbetondecken mit Betonkernaktivierung werden als zweiachsig gespannte Platten ausgeführt. Alle tragenden Wände sind aus Stahlbeton, wobei die wandartigen Träger in Ortbetonbauweise erstellt werden, alle anderen Stb-Wände als Halbfertigteilwände mit Kernbeton. Als Dachabschluss kommt eine Holzkonstruktion aus Sparren und Pfetten zum Einsatz. Die Pausenhalle überspannen Holzfachwerkbinder. Im KG werden die Außenbauteile in WU-Bauweise ausgeführt. Gründung: Das Gebäude kann durch Streifen- und Einzelfundamente flach gegründet werden. Lokal ist Magerbeton bis zur tragfähigen Schicht unter den Fundamenten erforderlich. Gebäudeaussteifung: Die Gebäudeaussteifung erfolgt durch die Stb-Wände, welche über alle Geschosse bis in die Fundamente durchgehen. Im West- und Ostteil des Gebäudes kann die Wandanordnung um die WC- und Technikbereiche herum als aussteifende Kerne bezeichnet werden. Tragwerksplanerische Besonderheiten: Tragstruktur des OG nicht identisch mit EG, wodurch ein Lastabtrag über eine Vielzahl wandartiger Träger erfolgen muss. Für die erforderlichen Unterzüge der Haupttragachsen steht nur eine geringe Gesamthöhe von ca. 50 cm zur Verfügung. Schlanke Stb-Decke mit entsprechenden Überhöhungen.

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