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Projektbeschreibung
Grundschule an der Lessingstraße Ingolstadt

Projekttitel:

Grundschule an der Lessingstraße Ingolstadt

Ersatzneubau Gotthold-Ephraim-Lessing Grundschule - Pilotprojekt Inklusion

Auftraggeber:

Stadt Ingolstadt Hochbauamt

Leistungen:

Architektur, Betriebsoptimierung, Elektro + Datentechnik, Landschaftsplanung, Mess- + Steuer- + Regeltechnik, Objektüberwachung, Sanitär + Wärme + Kälte + Klima, Tragwerksplanung

Projektbeschreibung:

Die Grundschule Gotthold-Ephraim-Lessing wird als modellhafte Ganztagsschule mit dem Profil Inklusion generalsaniert und baulich erweitert. Das schulorganisatorische Konzept gilt bei der Regierung von Oberbayern als Pilotprojekt und die Baumaßnahme als Referenzschule. Zur Umsetzung des Gesamtraumprogramms muss neben der Ausweitung auf 16 Klassen im gebundenen Ganztagesbetrieb mit Sprachlernförderung der Verwaltungs- und Lehrerbereich neu strukturiert und um das Angebot einer Schulmensa für 400 Schüler ergänzt werden. Danach werden im Erweiterungsbau 12 Klassenräume zu realisieren sein. Die Haustechnik beinhaltet den kompletten Rückbau der Heizungs- und Sanitärinstallation in der gesamten Grundschule. Weiterhin werden die bestehenden Gaskessel mit einer umweltfreundlichen Fernwärmeübergabestation ausgetauscht. Die benachbarten Schulgebäude werden als Nahwärmeverbund mitversorgt. Die Wärmeübertragung erfolgt größtenteils über eine Wandtemperierung, die sich durch die angenehme Strahlungswärme charakterisiert. Dadurch wird die Behaglichkeit der Schüler und Lehrer gesteigert um optimale Lernvoraussetzungen zu schaffen. Neben den positiven Aspekten für die Behaglichkeit zeigt die Wandtemperierung auch Vorteile bei den Betriebs- und Reinigungskosten. Durch die hohe Flexibilität in den Räumen erfüllt dieses Heizungssystem den speziellen Anforderungen des Pädagogischen Konzepts. Ein weiterer elementarer Bestandteil, um optimale Lernvoraussetzungen zu schaffen, ist der bedarfsgerechte Luftaustausch, um die CO² Konzentration niedrig zu halten. Dabei wird ein hybrides Lüftungssystem umgesetzt, dass den Grundluftwechsel über zentrale Lüftungsanlagen herstellt. Zusätzlich können die Fenster geöffnet werden, um das psychologische Wohlbefinden zu steigern. Die Sanitärgegenstände werden mit wassersparenden Armaturen ausgestattet und entsprechend der aktuellen Trinkwasserhygiene neu dimensioniert. Dazu soll ein neuer Hauswasseranschluss hergestellt werden. Mit diesen Maßnahmen wird die Haustechnik auf den aktuellen Stand der Technik gebracht, die den speziellen Anforderungen des Pädagogischen Konzeptes besonders berücksichtigt.

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