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Projektbeschreibung
Gewerbegebiet Ost Haßfurt

Projekttitel:

Gewerbegebiet Ost Haßfurt

Bebauungsplan und Flächennutzungsplan, Neubau Verbindungsstraße GG Ost - HAS 10

Auftraggeber:

Stadt Haßfurt

Leistungen:

Landschaftsplanung, Städtebau, Verkehrsplanung

Projektbeschreibung:

Die Verbindungsstraße verläuft im geplanten Abschnitt in Nord-Süd-Richtung und verbindet die Kreisstraße HAS 10 über den Straßenzug Godelstatt im Gewerbegebiet Ost mit der Bundesstraße B 26. Die Neubaustrecke schließt am Baubeginn - ca. 220 m nordöstlich des Kreisverkehrs Osttangente / HAS 10 / Industriestraße - rechtwinklig an die bestehende Kreisstraße HAS 10 an. Der Knotenpunkt wurde als plangleiche Einmündung von 2-streifigen Straßen ausgebildet. Von dort verläuft die neue Verbindungsstraße Richtung Süden und kreuzt nach ca. 247 m den Sterzelbach (Gewässer III. Ordnung), der mit einem neuen Bauwerk unterführt wird. Nach weiteren ca. 117 m ist das Bauende - Anschluss Gewerbegebiet Ost, Bauende der Straße "Godelstatt" - erreicht. Die Neubaulänge der Verbindungsstraße beträgt 364 m. Die Verbindungsstraße fällt nach RIN in die Kategoriengruppe VS (anbaufreie Hauptverkehrsstraße) der Kategorie III (regionale Verbindung).

Im Zuge des Neubaus der Verbindungsstraße wurde bei Bau-km 0+246,922 die Unterführung des Sterzelbachs (Gewässer III. Ordnung) erforderlich. Der Kreuzungswinkel zwischen der Verbindungsstraße und dem Sterzelbach beträgt 86,61 gon. Im Bauwerksbereich liegt die Achse der Verbindungsstraße im Bereich eines Kreisbogens mit R = 500 m; die Gradiente befindet sich in einer Steigung/Gefälle von 6,5 %. Die Querneigung der Verbindungsstraße beträgt konstant 2,50 %. Das Bauwerk ist für das LM 1 nach DIN EN 1991-2 (12/2010) mit DIN EN 1991-2/NA (08/2012) bemessen. Die Bemessung mit Militärlasten nach STANAG 2021 erfolgt im Einbahnverkehr für MLC 100 und im Zweibahnverkehr für MLC 50/50. Das Brückenbauwerk wurde als auf der Gründungsseite offener Einfeldrahmen ohne Überschüttung mit einer in Brückenachse gemessenen Stützweite von 6,80 m und Wanddicken von 0,80 m ausgeführt. Die Fahrbahnplatte ist als 0,50 m dicke, schlaff bewehrte Ortbeton-Platte Teil des Rahmens. Die Flügelwände sind gemäß RiZ-ING Flü 1 (Bild 1 - Regelfall) ausgebildet. Die gewählte Wandstärke beträgt 0,80 m. Die Flügellängen betragen auf der Nordseite des Bauwerks jeweils 4,00 m und auf der Südseite jeweils 5,90 m. Als Gründungsempfehlung wies das Baugrundgutachten eine Tiefgründung mittels Bohrpfählen aus.

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