Deutsches Fastnachtmuseum Kitzingen Deutsches Fastnachtmuseum Kitzingen Deutsches Fastnachtmuseum Kitzingen

Neubau Deutsches Fastnachtmuseum Kitzingen und Umbau des bestehenden Gebäudes

Daten & Fakten

Fachbereiche:

Tragwerksplanung

Auftraggeber:

Architekturbüro Karl-Heinz Schmidt

Projektbeschreibung

Allgemeine Beschreibung:

Das Deutsche Fastnachtmuseum in Kitzingen kombiniert zwei denkmalgeschützte Gebäude der Kitzinger Altstadt mit einem neuen Zwischenbau zu einem zeitgemäßen Museumskomplex. Das Gesamtgebäude enthält neben den Ausstellungsräumen mit zwei Terrassen auch eine Bibliothek und ein Archiv, zusätzlich sind Verwaltungsräume vorhanden.


Baukonstruktion:

Zwischen die denkmalgeschützten Bestandsgebäude der Luitpoldstr. 4 (zwei Geschosse zuzgl. Keller- und Dachgeschoss) und der Rosenstraße 8 (drei Geschosse zuzüglich Gewölbekeller und Dachgeschoss) wurde ein ebenfalls dreigeschossiger massiver Verbindungsbau (zzgl. Keller- und Dachgeschoss) angeordnet. Dieser Massivbau passt sich geometrisch als Lückenbebauung an die Nachbargebäude an. Die Bestandsgebäude der Luitpoldstraße wurden museumsgerecht umgebaut und generalsaniert. Der neue Verbindungsbau wurde als Mauerwerkskonstruktion mit Stahlbetonflachdecken ausgeführt, wobei das Kellergeschoss als Stahlbetonkonstruktion erstellt wurde. Als Holzdachstuhl wurde eine Sparren-Pfetten-Konstruktion ausgeführt.


Gründung:

Der Neubau wurde hauptsächlich auf einer 50 cm starken, tragenden Bodenplatte gegründet. Ein eingeschossiges Durchgangsbauteil wurde auf Streifenfundamenten gegründet. Gebäudeaussteifung: Die Aussteifung des Gebäudes erfolgt über die Mauerwerkswände und die Stahlbetondecken. Das eigeschossige Durchgangsbauteil ist durch eingespannte Stahlbetonstützen ausgesteift.


Tragwerksplanerische Besonderheiten:

Innerstädtische Bebauung mit minimalsten Logistikflächen; aufwändige statische Maßnahmen beim Umbau der denkmalgeschützten Bestandsgebäude aus dem späten 18. Jahrhundert; durch die Lückenbebauung des Neubaus äußerst komplizierte Sicherungen der Baugrube und der seitlichen Bestandsbauwerke und Verkehrsflächen (rückverankerte Unterfangung, vertikale Gewölbeabstützungen; horizontale Gewölbeabstützungen zur Baugrube hin; Verbau); Berücksichtigung verschiedener Bauzustände.

 

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