Trinkwasser- und Brauchwasserversorgung AlbertshofenTrinkwasser- und Brauchwasserversorgung AlbertshofenTrinkwasser- und Brauchwasserversorgung Albertshofen

Daten & Fakten

Fachbereiche:

Wasserversorgung

Auftraggeber:

Wasserbeschaffungsverband Albertshofen

Projektbeschreibung

Seit 1890 werden ca. 475 ha Fläche um Albertshofen gartenbaulich genutzt. Der Wasserbeschaffungsverband, zuständig für die Trink- und Brauchwasser-versorgung wurde 1930 gegründet. Mit Brauchwasser werden derzeit 287 von 842 Verbandsmitgliedern versorgt. Im Jahr 1970 wurden Brunnen, Sickerleitungen, Pumpstationen und ein Speicherbecken errichtet. Ein eigenes Brauchwasserverteilungsnetz dient dazu, das Wasser jeder angeschlossenen Fläche zuzuführen, damit der Bewässerungsbedarf der Gemüsekulturen, Obstplantagen und Weinreben gedeckt werden kann. In intensiver Abstimmung mit dem WWA Aschaffenburg, dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Kitzingen und der Regierung von Unterfranken wurde der Bestand der Wassergewinnung, Speicherung und Verteilung erhoben. Bestehende Daten zur Brauchwasserversorgung und angebauten Kulturen und deren Bewässerungsbedarf wurden ermittelt und ausgewertet. Hierbei stellte sich heraus, dass ein hoher Tagesspitzenbedarf von 23.000 m³/d Brauchwasser besteht. Ziel war es nun, anhand des auszuarbeiteten Konzepts "Grundwasserschonende Neuordnung der Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen", die Versorgung mit Brauchwasser für die Flächen um Albertshofen zukunftsfähig und anhand der Vorgaben der RZWas 2018 aufzustellen. Hierzu wurden verschiedene Varianten u. a. Nutzung von Oberflächenwasser, Uferfiltratentnahme, vergleichsmäßige Nutzung der vorhandenen Brunnen untersucht und bewertet. Durch eine hydraulische Netz-berechnung wurden Vorschläge zur Optimierung des Netzes erarbeitet. Für die verschiedenen Varianten wurden Übersichtspläne und ein Versorgungsschema erstellt. Der Vergleich erfolgte über eine Bewertung der Vorgaben der RZWas 2018 u. a. des nachhaltig und umweltverträglichen nutzbaren Wasserdargebotes und Bewässerungsbedarf, der technischen Aspekte, der Investitionskosten und der Betriebskosten sowie einem Wirtschaftlichkeitsvergleich nach LAWAS.

 

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