Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte NürnbergBildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte NürnbergBildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte Nürnberg

Neubau eines Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte

Daten & Fakten

Fachbereiche:

Sanitär | Wärme | Kälte | Klima, Nutzungsspezifische Anlagen, Mess- + Steuer- + Regeltechnik, Energiedesign

Auftraggeber:

Blindenanstalt Nürnberg e. V. Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte

Projektbeschreibung

Allgemeine Beschreibung:

Die Gebäude des Bildungszentrums für Blinde und Sehbehinderte werden durch Neubauten ersetzt. Die Errichtung der Neubauten und der Abriss der Bestandsgebäude erfolgt im Wechsel. Der Gebäudekomplex besteht aus den Einrichtungen Schule, Internat, Sport- und Schwimmhalle. (Architekt: Haindl + Kollegen, München)


Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen:

Die Abwasserführung für die Schule, Sport- und Schwimmhalle und das Internat erfolgt, wie im Bestand, über die umliegenden Straßen. Über den zentralen Technikraum wird das Trinkwasser in die einzelnen Gebäudeteile verteilt. Die Trinkwarmwassererzeugung erfolgt je Gebäudeteil. Im Schulbereich erfolgt die Warmwasserbereitung dezentral über Durchlauferhitzer an den Entnahmestellen. Die bestehenden Trinkwasserrohrnetze werden Bauabschnittsweise getrennt weiter betrieben. Erforderliche Löschwasserleitungen werden nach Bedarf neu errichtet.


Wärmeversorgungsanlagen:

Die Wärmeversorgung für das gesamte Areal erfolgt über Fernwärme. Über eine zentrale Fernwärmeübergabestation und Haupt- und Nebenverteilern werden die Gebäudeteile mit Wärme versorgt. Die Wärmeübertragung erfolgt über Heizkörper. Die Sporthallen und die Schwimmhalle erhalten Fußboden- bzw. Sportbodenheizung. Während der Bauphase werden die Bestandsgebäude über die neue Fernwärmeübergabestation versorgt.


Lufttechnische Anlagen:

Die Gebäudeteile werden über zentrale Geräte mit Frischluft versorgt. Im Bereich der Sport- und Schwimmhalle wird eine Vollbelüftung über die zentralen Geräte vorgesehen. Im Bereich der Schule werden die Klassenzimmer über ein hybrides Lüftungssystem be- und entlüftet. Die Be- und Entlüftung des Internats erfolgt dezentral. Für die Sport- und Schwimmhalle werden jeweils ein Lüftungsgerät für den Sport- und ein Gerät für den Schwimmbereich aufgrund der unterschiedlichen Feuchteanforderungen vorgesehen.


Gebäudeautomation:

Über eine zentrale Gebäudeleittechnik werden die einzelnen Gebäude untereinander vernetzt und können so zentral gesteuert, überwacht und messtechnisch erfasst werden.


Nutzungsspezifiswche Anlagen:

Küchentechnische Anlagen

In den Küchentechnischen Anlagen sind alle notwendigen Küchenlüftungsdecken, Lüftungskomponenten und Feuerlöscheinrichtungen enthalten.

Die Planung der Ausstattung erfolgt durch den Küchenplaner. Es werden die Versorgungs- und Entsorgungsleitungen für die Küchenausstattung in Zusammenarbeit mit dem Küchenplaner eingeplant.

 

Badetechnische Anlagen

Die Badetechnik mit allen Komponenten zur Wasseraufbereitung wird in unmittelbarer Nähe zum neuen Schwimmbecken untergebracht. In der Badetechnik ist das entsprechende Edelstahl-Becken mit Einstiegs- und Hubeinrichtungen enthalten.

Es werden folgende Komponenten im Technikraum unter dem Beckenbereich vorgesehen, Schwallwasserbehälter, Saugfilter, Dosiergeräte, Messwasserhebeanlage, Triebwasserpumpen, Schlammwasserbehälter, Druckluftanlage, Chloranlage, Schaltschrank, Kiesfilter, Aktivkohlefilter, Wärmetauscher, UV-Anlage

 

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