Verwaltungsgebäude Vileda, Weinheim Verwaltungsgebäude Vileda, Weinheim Verwaltungsgebäude Vileda, Weinheim

Green Building Zertifiziert - Verwaltungsgebäude Freudenberg Haushaltsprodukte - Ein neues Zuhause für Vileda

Daten & Fakten

Fachbereiche:

Tragwerksplanung, Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur, Objektüberwachung, Sanitär | Wärme | Kälte | Klima, Elektro + Datentechnik, Mess- + Steuer- + Regeltechnik, Energiedesign

Auftraggeber:

Freudenberg Service KG

Projektbeschreibung

Allgemeine Beschreibung:

Das Gebäude bietet ca. 200 Mitarbeitern Platz und vereinigt auf einer Fläche von 6.700 m² die bislang getrennten Standorte Mannheim und Weinheim der Freudenberg Haushaltsprodukte KG - besser bekannt als Markenname Vileda. Energiekonzept: Zielsetzung des integralen Energiekonzepts war ein Primärenergiebedarf für Heizung, Kühlung, Lüftung und Beleuchtung von unter 100 kWh/(m²a) und eine hervorragende Aufenthaltsqualität für die Mitarbeiter (thermisch, visuell, Akustik). Dies wird unter anderem durch die konsequente Entkopplung der Fassade von den Umgebungseinflüssen erreicht. Ein ausgewogener Fensterflächenanteil und ein außenliegender Sonnenschutz in Kombination mit einer Betonkerntemperierung verhindern weitgehend Raumlufttemperaturen über 26 °C. Der hervorragende Wärmeschutz (24 cm Wärmedämmung, 3-Fachverglasung) sowie die Lüftungsanlage mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung sorgen für einen niedrigen Heizwärmeverbrauch und ein behagliches Raumklima auch während der Heizperiode.


Simulation:

Zur Optimierung des Gebäudes wurden unterschiedliche Simulationsmodelle herangezogen. Im Folgenden werden die wesentlichen Untersuchungen kurz dargestellt.


Thermische Gebäudesimulation:

Mit Hilfe der thermischen Gebäudesimulation wurde der Energiebedarf und der thermische Komfort im Gebäude berechnet und in unterschiedlichen Varianten untersucht. Das hohe Ziel eines minimalen Heizwärmebedarfs wurde mit einer 24cm dicken Wärmedämmung und einer 3-fach Verglasung erreicht. Die moderaten Glasflächen in Verbindung mit einem außenliegenden Sonnenschutz sorgen für einen optimalen sommerlichen Wärmeschutz. Zudem dienen die Sichtbetondecken als thermischer Speicher und dämpfen damit die Temperaturschwankungen im Gebäudeinnern auf natürlich Weise.


Lichtsimulation:

In energetisch besonders hochwertigen Gebäuden trägt der Strombedarf für Kunstlicht mit anteilig rund 25% einen wesentlichen Beitrag zum Primärenergiebedarf bei. Aufgrund dieser Tatsache wurde besonderes Augenmerk auf die Optimierung der Tageslichtnutzung und der Reduzierung des Kunstlichtbedarfs Wert gelegt. Es wurden unterschiedliche Fassadenvarianten simuliert und ausgewertet. In Abstimmung mit dem Gesamtenergiekonzept und der Architektur wurde damit ein Optimum gefunden.

Wettbewerb 1. Preis

 

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